Kurztrip nach Maastricht ©RosiKmitta

Gemütliches Holland: kleine City Tour durch Maastricht

Eine kleine Perle an der Maas: die mittelalterliche Stadt Maastricht liegt im Dreiländereck Niederlande, Belgien, Deutschland. Ihr könnt sie gemütlich zu Fuß erkunden, dabei Kirchen und Einkaufsläden entdecken und zwischendurch Bier oder Kroketten probieren. Bei unserem Besuch in einer der ältesten Städte der Niederlande haben wir uns gleich wohl und erholt gefühlt. Einfach ideal für einen schönen Tagesausflug.

Wo ihr Infos bekommt

Die Touristeninfo mit allem Wissenswertem zu eurem Ausflug in Maastricht findet ihr im alten gotischen Gerichtsgebäude `t Dinghuis in der Straße Kleine Staat 1. Dort erhaltet ihr zum Beispiel für 1,75 Euro einen kleinen Faltplan für eine City Tour durch die historische Innenstadt. Wir sind bei unserem Tagesausflug diese Stationen abgelaufen und haben dank der Erklärungen Maastricht besser kennen gelernt.

Gute Aussichten

Am Maasboulevard haben wir einen guten Blick auf den Stadtteil Wyck mit dem Wasserturm und das moderne Geschäftsviertel Céramique mit dem Bonnefantenmuseum.
Die Sint Servaasbrug verbindet die historische Innenstadt mit dem gegenüberliegenden Ufer, und war bis ins 19. Jahrhundert die einzige feste Brücke zwischen beiden Stadtteilen.
Alte und zeitgenössische Kunst: https://www.bonnefanten.nl/
Glas und Keramik: https://www.centreceramique.nl/

Eine schöne Aussicht über ganz Maastricht bekommen wir hoch oben vom Turm der Sint Janskerk. Von der gotischen Kirche aus seht ihr die Stadt und unzählige weitere Kirchen. Fotos könnt ihr allerdings nur durch ein Gitter machen.

Orte zum Schlendern

Über die Stadtmauer Onze Liebe Vrouwewal spazieren wir bis zum Heelport – dem Höllentor. Es ist das älteste Stadttor der Niederlande, nur die Unterseite des Erkers zeigt noch die Wurföffnungen für damalige Feinde. Wir überqueren den kleinen Fluss Jeker im Stadtpark von Maastricht, der zum Verweilen einlädt und sehen das ehemalige Faliezusterkloster im typisch maasländischen Renaissancestil mit rot-weißen Fensterläden.

Wir schlendern weiter in kleine, gemütliche Gassen in der Nähe vom Parkausgang. Die Lang Grachtje und Kleine Grachtje führen uns an den Überresten der Stadtmauer entlang, gesäumt mit Blumen und kleinen Wohnhäusern.

Essen und Shoppen

Viele Straßencafés liegen am großen Platz Vrijthof, mit Blick auf die St. Jenskerk und die St. Servatiusbasilika. Auch das älteste Lokal der Stadt findet ihr hier, das In den Ouden Vogelstruys. Weitere Restaurants und kleine Geschäfte mit zum Teil ausgefallener Mode entdecken wir, als wir in die Platielstraat einbiegen.

Leckere Snacks könnt ihr euch am Markt schmecken lassen: an verschiedenen Buden mit Käse, Brot und Waffeln. Shopping-Möglichkeiten habt ihr, wenn ihr von hier Richtung Touristeninfo und weiter bis zum Kirchvorplatz der Liebfrauenbasilika lauft. Hier genießen wir holländisches Bier und Kroketten mit Käse-, Fleisch- oder Gemüsefüllung. Übrigens: die nahe gelegene Stokstraat gilt als die teuerste Geschäftsstraße von Maastricht.

Kultur in der Kirche

Wir waren überrascht, manch Kirche in Maastricht dient heute als Hotel oder Bücherei. Die romanische Liebfrauenbasilika dagegen ist noch in Benutzung als Gotteshaus, hat einen hübschen Innenhof, alte und neue Kunstwerke und Schatzkammer. Sie liegt am attraktiven Platz Onze Lieve Vrouweplein mit Cafés.

Die festungsartige St. Servatiusbasilika am Platz Vrijthof ist auf dem Grab des Bischofs Sint Servaas errichtet, und beherbergt in der Schatzkammer dessen Schrein, Trinkbecher und Brustbild. Die gotische Kirche St. Janskerk direkt daneben lädt zum Besuch auf ihren roten Turm ein und hat eine kleine Kunstausstellung auf halber Höhe.

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